Islandreise 2003

 

Ein wunderschöner Tag

Nach einer kurzen Nacht begrüsst uns ein wunderschöner Tag. Es ist auch sehr warm.

Unser Zelt eingebetet in einem grossen Lavafeld steht vor dem flachen und ruhigen Meer. Der Himmel blau. Wir brechen unser Zelt ab und entschliessen uns zuerst in Reykavik mit dem nötigen Proviant einzudecken.

Fahrt nach Reykjavik

Kaum unterwegs in Richtung der Hauptstadt biegen von der 427 ab in nördlicher Richtung auf die 42 und schon brodelt es links am Strassenrand.

... es zischt und brodelt überall in allen Farben.

Nach dem Zwischenhalt geht es nun zum grossen Einkauf. Proviant für die kommenden Tage und Gas zu kochen.

Anschliessend fahren wir in nordöstlicher Richtung aus der Stadt und biegen rechts in ein Flussbett ein, wo wir uns als erstes eine kleine Mahlzeit zubereiten. Damit die Geschichte mit dem Gas gleich hinter uns hatten - kam auch der Einsatz unser Kocher nicht zu kurz. Was uns diesbezüglich vor einem Jahr widerfuhr konnte damit ausgeschlossen werden - nur noch die Geschichte amüsiert uns noch immer (nachzulesen im Reisebericht 2002).

Wir steigen aus und sehen uns dies aus aller Nähe an ...

Richtung Nordosten

Das schöne Wetter reizt uns zuerst in Richtung Norden zu starten. Letztes Jahr waren wir beim Snaefell - haben den Berg mit seiner Eiskuppel aber vor lauter Wolken und Regen einfach nicht zu Gesicht bekommen.

Wir fahren über die Ringstrasse Nr. 1 und nehmen als Abkürzung den Tunnel unter dem Meer vor Akranes. Der Tunnelzoll war zwar hoch - aber einmal unter dem Meer durch ist ja auch etwas.

Es geht weiter auf der 1 nach Borgarnes - und links von uns immer wieder verschiedene Hügelzüge.

Der Himmel hat ein Blau, das man wohl nur hier in Island findet. Die Wolken und Schatten zeichnen sich stark ab und geben einmalige Kontraste ab.

<P>Halbinsel rund um den Snaefell</P>
<P>Nach Borgarnes geht über die 54 zuerst noch in nordwestlicher, später in westlicher Richtung. Wir kommen immer näher an das Gebirge Snaefellsnes.</P>
<P>Unterwegs immer wieder schöne einzelne Berge und riesige Lavafelder, schon so alt, dass sich Moos und kleinere Büsche breit machen konnten.</P>

Aber auch ganz andere Formen, wie diese einmalige Basaltwand, dies sich über mehrere hundert Meter erstreckt und eine beachtliche Höhe aufweist - so hoch, dass Isländer bei diesem schönen und warmen Wetter sich im klettern üben.

Der westliche Teil der Insel ist zwar schon älter und ist nicht mehr so aktiv wie andere Gebiete - bietet jedoch fürs Auge immer wieder einmalige Formen, eingebettet in grünen Landschaften - vor blauem Himmel und bei Sonnenschein - richtige Herausforderungen.

Snaefells

Unser Tagesziel erreichen wir im späteren Nachmittag, Snaefells. Ab der 54 fahren wir auf der 574 bis zur Hochlandpiste, die uns über die Jukulhals nahe an das ewige Eis des Snaefellsjökull führt.

Unterwegs immer wieder einzelne kleinere Gipfel ...

Zu Fuss geht es hoch bis an den Rand des Gletschers. Hier lassen sich Touristen mit umbegauten Pistenfahrzeugen und Snowmobils bis auf den Gipfel hochführen. Wir geniessen in sicherer Entfernung das schöne Wetter und die Sicht auf den Snaefells.

Den Snaefells verlassen wir auf der Nordseite und fahren die Piste hinunter ans Meer nach Olafsvik.

Ein letzter Bilck zurück.

Unten angekommen fahren wir auf der 57 gleich weiter an der Nordküste in Richtung Osten.

Unterwegs der Kirkjufell an der Nordküste von Snaefellsnes.

Gegen Abend tanken wir in Stykkishölmur und fahren weiter auf der 57 und genisen unterwegs den schönen Sonnenuntergang.

Auf der 57 geht es weiter bis zur Einmündung auf die 60. Dieser folgen wir bis ein paar Kilometer nach Büdardalur, wo wir nach einer Brücke am Rande eines kleineren Fluss unser Zelt aufstellen.

 

Wir sind müde nach einem langen, aber sehr schönen Reisetag.